Fotograf Gregor Sailer untersucht, wie sich die Nahrungsmittelproduktion der Zukunft verändern könnte, von arbeitsintensiven Agrosystemen bis zur KI-gesteuerten Landwirtschaft. Die Ausstellung fragt, wie Überfluss künftig aussehen kann und welchen ökologischen und gesellschaftlichen Preis er haben könnte.
Ein Audioguide durch die biologischen Schausäle verbindet 35 Tiere mit den teilnehmenden Eurovision-Ländern. Tierstimmen, mehrsprachige Beschriftungen, ein Besuchervoting und Social-Media-Momente machen daraus ein spielerisches Biodiversitätsformat.
Historische Aufnahmen und heutige Fotografien aus dem gesamten Alpenraum machen sichtbar, wie schnell sich die Gletscher zurückziehen. Die Ausstellung übersetzt den Klimawandel in einen direkten visuellen Vergleich statt in abstrakte Messwerte.
Zum 150-jährigen Jubiläum verfolgt die Ausstellung den Weg der Sammlungen vom 18. Jahrhundert bis heute und blickt zugleich kritisch auf die problematischen Seiten von Sammeln, Entdecken und Forschen.
Die Sonderausstellung im Narrenturm verfolgt die Geschichte elektrischer Unfälle von den frühen elektropathologischen Sammlungen bis zu heutigen Sicherheitsfragen. Präparate und Geräte veranschaulichen Gefahren, Prävention und Aufklärungsarbeit.
Ausgehend von Gräberfeldern in Leobersdorf und Mödling zeigt die Ausstellung mit Methoden der Archäogenetik, wie Verwandtschaft, Ernährung, Gesundheit und Mobilität in frühmittelalterlichen Gemeinschaften rekonstruiert werden können. So wird neue Genforschung zu einer anschaulichen Geschichte des Alltagslebens.