Die Ausstellung zeichnet Anni Albers' Werk vom Bauhaus bis zum Black Mountain College nach und beleuchtet Textilgestaltung, Lehre und Theorie zwischen Kunst und Handwerk.
Im Carlone-Saal bildet herman de vries' elliptische Bodeninstallation aus Lavendel einen sinnlichen Kontrapunkt zum barocken Deckenfresko und verweist auf seine genaue Beobachtung der Natur.
Die Ausstellung der Reihe IM BLICK untersucht zwei Gemälde der Familie Lampi, deren Bedeutung sich durch Übermalungen und Restaurierung verändert hat, und macht mit technischer Bildgebung verborgene Figuren und neue Lesarten sichtbar.
Die erste große Retrospektive in Österreich stellt Erna Rosenstein als zentrale Figur der polnischen Nachkriegsavantgarde vor und verknüpft ihr widerstandsfähiges Werk mit der Shoah und späteren historischen Umbrüchen.
Miao Yings Ausstellung befasst sich mit künstlicher Intelligenz durch Arbeiten, die technische Systeme mit dem menschlichen Wunsch verbinden, neue Technologien zu verstehen und zu kontrollieren.
Arbeiten, die in der vergangenen Dekade für die Belvedere-Sammlung erworben wurden, werden in einem großformatigen Display von Heimo Zobernig über die Erdgeschoss- und Obergeschossgalerien des Museums hinweg zusammengeführt.
Die Einzelausstellung folgt der österreichisch-amerikanischen Pionierin des Wiener Kinetismus von dynamischen Körperbildern und Bühnenentwürfen bis zu ihrer späteren Auseinandersetzung mit urbanem Raum und sozialen Fragen in New York.
Die Ausstellung versammelt eine Vielstimmigkeit künstlerischer Positionen, die feministische Forderungen, soziopolitische Auswirkungen und unterschiedliche Zeitlichkeiten miteinander verknüpfen und mögliche Zukünfte entwerfen.
Civa 2026 versammelt fünf künstlerische Positionen im Belvedere 21 und ein erweitertes Programm aus Gesprächen, Filmvorführungen und Performances, um Geschwindigkeit, Gleichzeitigkeit und Alternativen zu beschleunigungsgetriebener Logik zu untersuchen.