Das Buch als künstlerisches Medium spielt eine zentrale Rolle in den Werken von Louise Bourgeois, Heinz Gappmayr, Sol Lewitt, Rosemarie Trockel und vielen zeitgenössischen jungen Künstlern in der österreichischen und internationalen Szene. Bücher werden als Instrumente verwendet, um poetische Visionen zu gestalten und Konzeptkunst zu erweitern. Die Künstlerbücher in dieser Ausstellung initiieren Dialoge über Geschlechterrollen und soziopolitische Fragen. Gleichzeitig sind Bücher eine Form kulturellen Gedächtnisses und Gedenkens. Junge Künstler experimentieren mit dem Medium Buch und überschreiten die traditionellen Grenzen von Bild, Text und Material – vor dem Hintergrund der digitalen Welt. In der Ausstellung können die Besucher verschiedene Positionen einnehmen, um mit Hilfe einer speziell entwickelten, großzügigen Präsentation durch Bücher zu blättern und zu lesen. Die Ausstellung wird von einem Katalog begleitet.
Mit Valentina Triet und Josef Dabernig lädt die MAK Sammlung Gegenwartskunst dazu ein, visuelle Codes der Mode und der Fitness zu entschlüsseln. Die Künstler*innen verbinden in ihren Videos Konzepte der Abstraktion und Gemeinschaft, die in den Körper als Projektionsfläche eingeschrieben sind.
Das Buch als künstlerisches Medium spielt eine zentrale Rolle in der Praxis von Louise Bourgeois, Heinz Gappmayr, Sol Lewitt, Rosemarie Trockel und in der aktuellen Arbeit vieler junger Künstler*innen der österreichischen und internationalen Szene. Die Künstler*innenbücher der Ausstellung initiieren Dialoge über Geschlechterrollen und gesellschaftspolitische Fragen. Zugleich ist das Buch eine Form des kulturellen Gedächtnisses und der Erinnerung. Junge Künstler*innen experimentieren mit dem Medium Buch und überschreiten traditionelle Grenzen von Bild, Text und Material – vor dem Hintergrund der digitalen Welt.
Mit der Präsentation des Wettbewerbs 100 Beste Plakate 24 zeigt das MAK erneut ausgezeichnetes Plakatdesign aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die Ausstellung begeistert durch überzeugende grafische und typografische Lösungen sowie neue Trends und erfolgreiches Design. Die mittlerweile 19. Ausgabe dieses Grafikdesignwettbewerbs beweist die Lebendigkeit des Plakats. Der Verein 100 Beste Plakate e. V. begleitet den Wettbewerb auch in diesem Jahr mit umfassenden Publikationen.
Im Mittelpunkt dieser Ausstellung steht Helmut Langs visionäre Auffassung von Design und Identität zwischen 1986 und 2005. Sie hebt Langs Rolle als Pionier hervor, der künstlerische Strategien nutzte, lange bevor er 2005 die Modeindustrie verließ, um sich auf seine künstlerische Praxis zu konzentrieren. Mit einem radikal intermedialen Ansatz durchbrach Helmut Lang traditionelle Normen und setzte neue Standards für Bekleidung, Grafikdesign, Inszenierungen, Architektur, experimentelles Branding, interdisziplinäre Zusammenarbeit und digitale Kommunikation mit kompromisslosem Weitblick. 1998 wurde Lang der erste Designer, der eine Modenschau online streamte, und erkannte damit den globalen Wandel in der Wahrnehmung von Mode. Zugleich startete er über 1.000 Taxi-Dachanzeigen zur Förderung der neuen Website, die ein markantes Merkmal New Yorks wurden. Langs Werk wurde nicht nur als Kleidung, sondern als Kommunikationsmedium und Teil einer größeren kulturellen Erzählung definiert. Seine Modepräsentationen, bekannt als "Séance de Travail" (Arbeitsitzung), sowie seine Flagship-Stores in New York und Paris waren Äußerungen für ein strategisches Umdenken, das Erfahrungen über bloßen Konsum priorisierte. Durch seine Zusammenarbeit mit Künstlern wie Louise Bourgeois, Jenny Holzer, Robert Mapplethorpe, Jürgen Teller und vielen anderen schuf er eine neue visuelle Sprache, die die Grenzen zwischen kreativen Disziplinen neu definierte und sein Erbe in der Mode und Kultur bis heute festigte. Die Ausstellung bietet einen beispiellosen Einblick in den Geist des visionären Designers und Künstlers. Sie verzichtet auf die Ausstellung physischer Kleidungsstücke zugunsten einer zeitgenössischen, multimedialen Präsentation mit großflächigen, ortsspezifischen Installationen sowie ausgewählten Originalmaterialien aus dem MAK Helmut Lang Archiv und dem Archiv des Künstlers.