An ausgewählten Mittwochnachmittagen verlegt das Team des KunstHausWien seine Sprechstunde in den Ausstellungsraum und beantwortet Fragen zu Werken, kuratorischem Prozess und Themen der Schau. Das offene Format ermöglicht informelle Gespräche mit Vermittlung, Kuratierung, Produktion und Kommunikation.
Diese Ausstellung untersucht Verlust in ökologischen, sozialen und persönlichen Dimensionen durch Beiträge aus Kunst, Literatur, Wissenschaft, Musik und Performance. Sie verknüpft klimabedingt gestörte Beziehungen zwischen Arten mit queeren Geschichten, Fürsorge und den fragilen Bedingungen des Zusammenlebens.
Diese Gruppenausstellung versammelt Werke von vierzehn internationalen Kunstschaffenden und betrachtet Samen anhand von Verlust, Bewahrung, Regeneration und gemeinsamen Zukünften. Sie verbindet Kunst, Ökologie und Aktivismus über Biodiversität, Fürsorge und unser Verhältnis zur Erde.
Diese Führungen ordnen die unterschiedlichen künstlerischen Positionen von Seeds ein und vertiefen die Verbindungen der Ausstellung zu Ökologie, Aktivismus und gemeinsamen Zukünften. Das wiederkehrende Programm findet an monatlichen Sonntagen statt und während der Klima Biennale mit zusätzlichen Terminen.
Dieses Forum lädt zu einem offenen Gespräch im Ausstellungsraum ein und lässt die Teilnehmenden die Diskussion mit ihren eigenen Interessen und Erfahrungen mitgestalten. Im Mittelpunkt stehen ökologische, soziale und persönliche Brüche sowie gemeinsame Strategien für Überleben und Zusammenleben.
Diese Führung mit Kuratorin Sophie Haslinger führt durch Seeds und hebt die Verbindungen der Ausstellung zwischen Verlust, Bewahrung, Regeneration und gemeinsamem Wachsen hervor. Sie findet im Museum auf Deutsch statt.
Diese Exkursion führt in die Samensammlungen und lebenden Pflanzenbestände des Botanischen Gartens der Universität Wien. Sie vertieft die Ausstellungsthemen anhand von Samenvermehrung, gefährdeten Arten und den vielen Wegen der Samenausbreitung in der Natur.
Dieses Gespräch bringt Perspektiven aus Kunst, Wissenschaft und Landwirtschaft zusammen, um schwindende Saatgutvielfalt, Konzernkontrolle, Genbanken und Biodiversität als gemeinsames Gut zu verhandeln. Es begleitet Seeds mit einer politischen und ökologischen Debatte über die Zukunft des Saatguts.
Dieser dreitägige Workshop für Kinder von 10 bis 12 Jahren nutzt die Ausstellung als Ausgangspunkt für Fragen nach Nachahmung, Beziehungen zwischen Arten und vorgestellten Zukünften. Die Teilnehmenden entwickeln Kostüme nach dem Vorbild anderer Wesen und erarbeiten kurze Szenen in drei Einheiten.
Diese Vorführung von Wild Relatives im September verfolgt den Weg von Saatgut zwischen dem Svalbard Global Seed Vault und dem Bekaa-Tal im Libanon. Der Dokumentarfilm verknüpft Biodiversität, Krieg, Klimawandel und globale Machtverhältnisse über die Geschichte von Bewahrung und Wiederanbau.