Nach Jahrzehnten von Kriegsschäden, Abrissen und Vernachlässigung wurden Teile der Gegend nach der deutschen Wiedervereinigung restauriert und neu belebt; die umfangreichen Arbeiten an
Hackesche Höfe begannen 1993. Cafés, Galerien, Bars, Gedenkorte und Museen machen das Viertel heute wieder lebendig, aber nicht geschniegelt wie ein Freilichtmuseum. Genau diese Spannung macht seinen Reiz aus: Das
Scheunenviertel belohnt Besucher, die Geschichte und gegenwärtiges Berlin im selben Blick zusammenhalten können.