Das rosa Haus an der rue Claude Monet
Im langen rosa Haus wirkt der Besuch zunächst privat, bevor er berühmt wird. Du gehst durch den blauen Salon, die Speisekammer und das restaurierte Atelier-Wohnzimmer, wo dicht gehängte Reproduktionen die Arbeitswelt von Monet nachzeichnen, statt eine nüchterne Galerie zu bilden.
Clos Normand als lebendige Palette
Der Clos Normand begann als 1 ha großer Obst- und Gemüsegarten. Monet verwandelte ihn in ein Farblabor: Metallbögen, Rosen, Kapuzinerkresse, japanische Obstbäume und Beete, die wie Farbfelder zum Haus hinführen.
Der Wassergarten und die japanische Brücke
Auf der anderen Straßenseite verändert sich die Stimmung. Monet erwarb das Gelände 1893, leitete einen kleinen Arm der Epte um und schuf den Teich, der später mit den Seerosen Museumswände auf der ganzen Welt füllte. Die grüne japanische Brücke zieht die Kameras an; der eigentliche Zauber liegt in den Spiegelungen, die sich alle paar Schritte verändern.
Ein Garten im Wandel der Jahreszeiten
Zwischen April und November fühlt sich kein Besuch ganz gleich an. Im Frühling erscheinen Tulpen und frische Farben, im Frühsommer leuchten Rosen und Iris intensiver, und der Herbst legt ein weicheres Licht über die Wege von Giverny. Viele Wiederkehrende kommen wegen des Pflanzkalenders ebenso wie wegen Monet.