Meereswelt im Erdgeschoss
Der erste große Moment liegt unten im Gebäude, wo die Skelette von Südkaper, Blauwal und Pottwal sofort die Dimensionen setzen. Achte auf den Riesenkalmar und nimm dir danach Zeit für die Küsten-, Riff- und Tiefseevitrinen; hier wechselt die Galerie fast unmerklich vom Spektakel zum Ökosystem.
Afrikanische Karawane und Landlebensräume
Auf der ersten Ebene liefert die von einem Elefanten angeführte Savannenkarawane das Bild, das im Gedächtnis bleibt. Danach öffnet sich die Route zu den Schichten des südamerikanischen Regenwalds, zur Saharafauna und zu den Gegensätzen der Polarwelten; vergleiche lieber Lebensräume, statt von Tier zu Tier zu eilen.
Evolution, Aussterben und Naturschutz
Die oberen Galerien sind ruhiger, aber unverzichtbar. Hier fügen Darwin, Lamarck, Mendel, Fossilien, Moleküle und Klassifikation die Tiere darunter zu einer größeren Geschichte zusammen, die im bewegenden Saal der bedrohten und ausgestorbenen Arten mündet.
Die Halle von 1889 und das Glasdach
Vergiss nicht, nach oben zu schauen. Die alte Zoologische Galerie prägt die Atmosphäre bis heute mit Gusseisen, Glas, Holz, drei Galerien und einem 1.000 m² großen Glasdach. Seit der Licht- und Klanginszenierung von 2014 kann die Halle von der Morgendämmerung der Savanne bis zum Gewitter wechseln, während du noch die Beschriftungen liest.