Diese Sonderpräsentation stellt Express (1963) aus der Thyssen-Sammlung in den Mittelpunkt und beleuchtet Robert Rauschenbergs experimentellen Ansatz zwischen Malerei, Performance, Bildkunst und Wissenschaft neu. Zugleich verbindet sie das Werk mit der Biennale von Venedig 1964, bei der der Grand Prix seinen internationalen Ruf festigte.
Diese erste Spanien-Retrospektive zu Vilhelm Hammershøi versammelt rund 100 Werke und folgt den stillen Interieurs, Porträts und Landschaften des Künstlers. Zugleich beleuchtet sie Themen wie Stille, Musik und Ida Ilsteds Rolle in seinem künstlerischen Umfeld.
Diese Ausstellung des ukrainischen Duos nutzt audiovisuelle Installationen, um zu zeigen, wie Krieg Wahrnehmung, Alltag und kollektives Leben verändert, noch bevor er vollständig benannt werden kann. Sie versammelt jüngere Arbeiten und eine neue Auftragsarbeit für das Museum rund um die politischen, emotionalen und territorialen Ökologien des Konflikts.
Diese erste museale Einzelausstellung von Ewa Juszkiewicz vereint mehr als 20 Gemälde, die die Tradition weiblicher Porträts neu befragen. Gesichter verschwinden hinter Stoff, Haaren, Früchten oder Vegetation und verwandeln vertraute Bildmuster in offenere, verstörende Bilder.
Diese große Überblicksausstellung verfolgt mehr als sechs Jahrzehnte von Carmen Laffóns figurativem Werk in Malerei, Pastell, Kohlezeichnung und Skulptur. Anhand wiederkehrender Motive wie Figuren, Stillleben, Landschaften, Körben und Salinen zeigt sie, wie die Künstlerin ihre Themen in Variationen und Serien weiterentwickelte.
Diese Ausstellung präsentiert Kenny Scharf als prägenden Künstler des East Village und als Pionier heutiger Urban Art neben Figuren wie Basquiat, Haring und Warhol. Im Mittelpunkt stehen seine pop-surrealen Bildwelten, seine leuchtende Farbigkeit und seine spartenübergreifende Praxis in Malerei, Skulptur, Installation, Mural, Performance und Mode.
Diese erste Europa-Einzelausstellung der trans Mapuche-Künstlerin Seba Calfuqueo kreist um neue Auftragsarbeiten, die vom Fluss Cautín und seiner Geschichte von Kolonisierung, Widerstand und der Verteidigung von Mapuche-Gebiet geprägt sind. Die Schau lädt dazu ein, sich wechselseitigere Beziehungen zwischen Wassern, Menschen, mehr-als-menschlichen Wesen und mythologischen Gestalten vorzustellen.
Diese Ausstellung liest Dalís Werk durch seine lange Auseinandersetzung mit Freud neu, von den frühen Lektüren der Psychoanalyse bis zur Begegnung der beiden 1938 in London. In sieben Abschnitten verfolgt sie, wie freudianische Ideen seine surrealistische Bildsprache und sein späteres Werk prägten.