Diese Themenroute zeigt, wie Königin Isabella Farnese die Sammlungen des Prado durch Gemälde und klassische Skulptur geprägt hat. Über mehrere Säle im Villanueva-Gebäude verteilt, beleuchtet sie ihre Rolle als eine der wichtigsten Kunstförderinnen hinter den Beständen des Museums.
Rubens' Spätwerk ist dank der Fundación Carlos de Amberes im Prado zu sehen. Zusammen mit seinem Originalrahmen in Raum 16 B des Villanueva-Gebäudes ausgestellt, verweist es auf die große Rubens-Sammlung des Museums und auf die letzten Schaffensjahre des Künstlers.
Ausgehend von Archiven des Prado zeigt diese Ausstellung, wie Künstlerinnen und Künstler des 19. und frühen 20. Jahrhunderts die Fotografie nutzten, um Ateliers, Arbeitsprozesse und ihr Umfeld festzuhalten. Die Präsentation in Raum 60 versammelt professionelle und private Aufnahmen aus dem künstlerischen Leben.
Diese Ausstellung widmet sich erneut José Aparicios Gemälde Das Hungerjahr in Madrid von 1818, das einst berühmt war und später an den Rand geriet. In Raum 66 dient seine wechselnde Rezeption dazu, über Museumskanon, Publikumsgeschmack und die Frühgeschichte des Prado nachzudenken.
Diese große Ausstellung im Jerónimos-Gebäude untersucht, wie italienische Vorbilder die gotische Kunst in den iberischen Königreichen zwischen 1320 und 1420 geprägt haben. Mehr als 100 Werke zeichnen mediterrane Austauschprozesse in Malerei, Skulptur, Handschriften, Textilien und Goldschmiedekunst nach.
Diese Ausstellung zeigt, wie sich der Prado im ersten Viertel des 21. Jahrhunderts verändert hat. Anhand jüngerer Erwerbungen und dokumentarischer Materialien im Jerónimos-Gebäude zeichnet sie Entwicklungen bei Sammlung, Restaurierung, Besucherservice und öffentlicher Rolle des Museums nach.