Eine Zeitleiste, die du wirklich anfassen kannst
Die Sammlung reicht bis zu Flipper-Vorläufern und Bagatellen des späten 19. Jahrhunderts zurück und springt dann über Geräte aus den 1930er- und 1940er-Jahren bis zu Humpty Dumpty von 1947, das in der eigenen Museumserzählung als erster Flipper mit Flipperarmen gilt. Spätere Favoriten wie Addams Family und Indiana Jones bewahren den Besuch davor, museal-staubig zu wirken; so steht der Raum mit einem Bein in der Geschichte und mit dem anderen im reinen Spielspaß.
Von der Lizenz 2013 zur Eröffnung 2014
Besitzer Balázs Pálfi beschreibt eine lange persönliche Flipper-Leidenschaft, die in den 1970er-Jahren begann und im April 2013 öffentlich wurde, als er die Lizenz für das Museum erhielt. Am 10. April 2014 öffnete die Galerie schließlich ihre Türen, was gut erklärt, warum der Ort bis heute eher sammlergetrieben und persönlich als hochglanzpoliert und konzernhaft wirkt.
Am besten für Nostalgie, Familien und Regentage
Wenn du Retro-Design und Arcade-Soundtracks liebst, liegt der Reiz auf der Hand. Gleichzeitig funktioniert das Museum auch gut für Familien, weil jüngere Spieler Trittstufen nutzen und ohne lange Eingewöhnung von Gerät zu Gerät wechseln können. Weniger passend ist es, wenn stufenloser Zugang unverzichtbar ist; für Erstbesucher, Wiederkehrer, Paare oder Alleinreisende auf der Flucht vor schlechtem Wetter zählt es in diesem Teil von Pest jedoch zu den unkompliziertesten Vergnügungen.