Das Gebäude trägt die richtige Stimmung schon in sich
Das alte CHQ Building, erbaut zwischen 1817 und 1820, entstand als Lagerhaus direkt am River Liffey. Diese steinerne Gewölbeatmosphäre verleiht dem Museum sofort ein Gefühl von Bewegung, Handel und Aufbruch, genau den emotionalen Boden, den die Emigrationsgeschichte braucht.
Die Idee gewann in den 2010er Jahren an Schub
Machbarkeitsstudien in den Jahren 2012 und 2013 loteten aus, wie ein nationales Diaspora-Zentrum aussehen könnte, und Neville Isdell kaufte 2013 das CHQ, um das Projekt dort anzusiedeln und zu finanzieren. Als die frühere Präsidentin Mary Robinson EPIC im Mai 2016 offiziell eröffnete, wirkte das Museum wie eine moderne Antwort auf eine alte irische Frage: Wie erzählt man eine globale Geschichte, ohne sie in Nostalgie einzusperren?
Die Galerien funktionieren für ganz unterschiedliche Besuchstypen
Weil das Museum selbstgeführt und digital inszeniert ist, können Erstbesucher zügig durch die großen Schlüsselmomente gehen, Familien dort länger verweilen, wo das Interesse anspringt, und Wiederkehrer zu den Abschnitten zurückkehren, die am stärksten nachwirken. Genau diese Flexibilität ist eine echte Stärke, besonders für alle, die klassische Museen sonst eher etwas steif finden.