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Kapuzinergruft

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Still, würdevoll und eindrucksvoll: Die Kaisergruft ist die Habsburger-Begräbnisstätte unter der Wiener Kapuzinerkirche und auch als Kapuzinergruft bekannt. In zehn Grufträumen am Neuen Markt begegnest du den prunkvollen Sarkophagen von Maria Theresia, Franz Joseph I., Kaiserin Elisabeth und Generationen des kaiserlichen Wien.

Ein Eintrittsticket ist ideal, wenn du die Gruft konzentriert, in deinem eigenen Tempo und mit möglichst wenig Wartezeit besuchen möchtest.
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Eintrittstickets

Für die meisten Besucherinnen und Besucher die beste Wahl: Buche den Eintritt und nimm dir 45 bis 60 Minuten für Sarkophage, Symbole und die Gruppe um Franz Joseph, ohne deinen ganzen Wien-Tag an eine Führung zu binden.
Wien: Eintrittskarte zur Kaisergruft
4.6(1623)
 
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Kapuzinergruft: 6 Tipps für den Besuch

1
Früh oder spät kommen
Wenn du die Stille der Gruft wirklich erleben möchtest, komm gleich zur Öffnung oder am späteren Nachmittag. Rund um die Mittagszeit füllen sich die engen Räume am Neuen Markt schneller; in einem ruhigeren Zeitfenster lassen sich Namen und Details besser aufnehmen.
2
Vor stark besuchten Tagen buchen
Fällt dein Wien-Tag auf ein Wochenende, eine Ferienzeit oder einen regnerischen Museumsnachmittag, buche dein Ticket, bevor du von Stephansplatz oder Albertinaplatz hinüberspazierst. In der Gruft ist der Platz begrenzt; ein vorbereitetes Ticket hält den kurzen Besuch entspannt.
3
Führung für Symbolik wählen
Wenn Wappen, Schädel, Kronen und Familienlinien schnell ineinander verschwimmen, wähle eine Führung. Der zusätzliche Kontext hilft besonders in der Maria-Theresien-Gruft; ein Blick auf die Sprache vor der Buchung erspart dir Überraschungen vor Ort.
4
Nach Stimmung kombinieren
Wenn du den kaiserlichen roten Faden suchst, kombiniere die Gruft mit Hofburg oder Schatzkammer. Brauchst du danach eine leichtere Atmosphäre, spaziere weiter zu Albertina oder Richtung Wiener Staatsoper, damit sich stille Räume und offene Plätze ausgleichen.
5
Erst die Schließfächer nutzen
Wenn du mit Einkaufstaschen, Koffer oder Kinderwagen ankommst, kläre die Aufbewahrung, bevor du hinuntergehst. Schließfächer und Aufbewahrung machen den engen Gruftrundgang leichter, sodass du dich auf die Details der Sarkophage statt auf jede Ecke konzentrierst.
6
Ruhig auftreten
Die Gruft ist weiterhin eine Begräbnisstätte, nicht nur ein Museum. Fotografiere ohne Blitz, lass den Selfie-Stick weg und gib anderen bei Sisi und Franz Joseph Raum; so entfaltet der Ort seine Wirkung am stärksten.

Ticketarten in der Kaisergruft

Die Auswahl in der Kaisergruft ist angenehm übersichtlich: regulärer Eintritt für einen kurzen Besuch im eigenen Tempo oder eine Führung, wenn du Symbole und Familienlinien einordnen möchtest.

Eintrittstickets für einen konzentrierten Besuch

Ideal für die meisten Besucherinnen und Besucher. Der Rundgang ist kompakt, und mit einem regulären Ticket gehst du von der Gründergruft bis zur Gruppe um Franz Joseph in deinem eigenen Tempo. Besonders gut passt das, wenn du die Gruft zwischen Albertina und Stephansdom einbaust. Jetzt buchen.

Führungen mit Habsburger-Kontext

Wähle diese Option, wenn Metallarbeiten, Wappen und Familienbeziehungen nicht nur eine Reihe berühmter Namen bleiben sollen. Besonders lohnend sind Führungen in der Maria-Theresien-Gruft und beim schlichten Grab von Joseph II.; prüfe Sprache und Uhrzeit, bevor du dein Zeitfenster wählst. Jetzt buchen.

Pässe und Ermäßigungen im ersten Bezirk

Praktisch, wenn du ohnehin mit Vienna City Card, Vienna Pass oder Flexi Pass unterwegs bist. Halte Karte oder Nachweis bereit, bevor du an der Kasse in der Tegetthoffstraße stehst, denn Ermäßigungen erfordern einen Beleg und lassen sich nicht beliebig kombinieren. Jetzt buchen.

Geschichte der Kaisergruft

Unter einer schlichten Kapuzinerkirche nimmt das imperiale Europa Gestalt an: Zinn, Bronze, Kränze, Schädel, Kronen und Namen, die einst die Landkarten prägten.

Von Annas Stiftung zur Dynastiegruft

Die Geschichte der Gruft beginnt mit Kaiserin Anna, deren Stiftung von 1617 eine Begräbnisstätte unter der Klosterkirche begründete. Aus der ursprünglichen Gründergruft wurden über vier Jahrhunderte zehn Räume; du siehst also nicht nur Gräber, sondern gehst durch die Habsburger Vorstellung von Erinnerung.

Maria Theresia und kaiserliche Inszenierung

Die Maria-Theresien-Gruft von 1753 ist der große Bühnenmoment. Der Doppelsarkophag mit Kaiser Franz I. Stephan wirkt dramatisch, skulptural und dynastisch selbstbewusst; ganz in der Nähe erscheint das schlichte Grab von Joseph II. fast wie eine bewusste Korrektur.

Franz Joseph, Sisi und die letzten Habsburger

Für viele Besucherinnen und Besucher liegt das emotionale Zentrum in der Franz-Josephs-Gruft, die 1908 entstand und heute Franz Joseph I., Kaiserin Elisabeth und Kronprinz Rudolf birgt. In der Gruftkapelle reicht die Geschichte weiter: Kaiserin Zita, Otto von Habsburg und Regina bringen die Dynastie nahe an die Gegenwart.

Details in den Grufträumen

Achte auf die Bildsprache von Macht und Vergänglichkeit: Kronen auf Schädeln, Adler, Wappen und schwere Metallvorhänge. Die Gruft ist feierlich, aber nicht schlicht; sie lässt die Habsburger in Symbolen weiterreden, lange nachdem der Hof verschwunden ist.

So planst du einen kurzen Stopp in der Kaisergruft

Die Gruft belohnt ein ruhiges Tempo, muss aber nicht deinen ganzen Tag bestimmen. Plane sie als konzentriertes Kapitel im ersten Bezirk zwischen größeren Wiener Sehenswürdigkeiten.

Eine kompakte Altstadt-Route

Beginne bei Stephansdom, geh durch die Altstadtgassen zum Neuen Markt und weiter Richtung Albertina oder zur Opernseite des Rings. So bleibt die Gruft in ihrem Zusammenhang: Kirchtürme, Kaisergräber, Kunstsammlungen und Stadtleben liegen nur wenige Häuserblöcke auseinander.

Timing in engen Räumen

Die Räume sind nicht groß, und die Stimmung hängt stark vom verfügbaren Platz ab. Wenn du Gedränge vermeiden möchtest, lege die Gruft nicht genau in das volle Mittagsfenster vieler Museumsrouten und komm deutlich vor dem letzten Einlass um 17:30 Uhr, damit du die Tafeln ohne Hast lesen kannst.

Für wen der Besuch besonders passt

Geschichtsinteressierte haben hier den größten Gewinn, aber auch Alleinreisende und Paare schätzen oft die Stille nach der belebten Kärntner Straße. Familien halten den Stopp am besten kurz und konkret: ein paar Namen auswählen, einen prunkvollen mit einem schlichten Sarkophag vergleichen und dann wieder hinaus ins Tageslicht.

Häufig gestellte Fragen

Lohnt sich die Kaisergruft?

Ja, besonders wenn du dich für Habsburger-Geschichte, Grabkunst oder die stillere Seite des ersten Bezirks interessierst. Die Gruft ist kompakt, atmosphärisch und ganz anders als die Prunkräume von Hofburg.
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Wie viel Zeit brauche ich in der Kaisergruft?

Plane für einen individuellen Besuch etwa 45 bis 60 Minuten ein. Eine Führung dauert in der Regel etwa eine Stunde; rechne also etwas Puffer ein, wenn du anschließend zu Albertina oder zu einer Vorstellung bei der Oper gehst.
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Muss ich Tickets im Voraus buchen?

Den Eintritt kannst du normalerweise auch an der Kasse kaufen, aber eine Buchung im Voraus hilft an Wochenenden, Feiertagen und Regentagen, wenn die Museen in der Altstadt voller werden. Gruppen ab 10 Personen sollten im Voraus planen.
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Gibt es Führungen?

Es werden regelmäßige Führungen angeboten, die etwa eine Stunde dauern. Prüfe vor der Buchung die aktuelle Sprache und Uhrzeit, denn englische und italienische Termine können saisonal sein, während deutsche Führungen häufiger stattfinden.
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Ist die Kaisergruft barrierefrei zugänglich?

Der Zugang ist eingeschränkt. Ein Aufzug führt in die Grufträume, aber bei der Franz-Josephs-Gruft und der Gruftkapelle bleiben zwei Stufen; wenn du keine Stufen bewältigen kannst, siehst du diese Bereiche daher möglicherweise nur von außen.
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Darf ich innen fotografieren?

Ja, Fotografieren für private Zwecke ist ohne Blitz erlaubt. Stative und Selfie-Sticks sind nicht erlaubt, was in den engen Räumen auch für mehr Ruhe sorgt.
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Ist die Kaisergruft für Kinder geeignet?

Für ältere Kinder, die Geschichte, Symbole oder leicht schaurige Details mögen, kann der Besuch gut funktionieren. Die Atmosphäre ist ruhig und respektvoll; halte den Stopp kurz und plane danach etwas offenen Raum ein, wenn jüngere Kinder Bewegung brauchen.
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Was kann ich in der Nähe mit der Kaisergruft kombinieren?

Für mehr Habsburger-Kontext kombiniere sie mit Schatzkammer oder Hofburg. Für eine einfache Altstadtrunde gehst du von Stephansdom zum Neuen Markt und anschließend weiter zu Albertina oder Wiener Staatsoper.
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Allgemeine Informationen

Öffnungszeiten

Derzeit ist täglich von 10:00 bis 18:00 Uhr geöffnet, letzter Einlass ist um 17:30 Uhr. Sonderzeiten gelten am 1. und 2. November, am 24. und 31. Dezember sowie am 1. Januar; prüfe den aktuellen Hinweis, wenn du rund um diese Daten kommst.

Eintrittskarten

Der reguläre Eintritt kostet 15 €, der ermäßigte Eintritt 13 €, 7- bis 18-Jährige zahlen 8 €, und Kinder unter 6 Jahren haben freien Eintritt. Familienkarten beginnen bei 34 €, der Tarif mit Vienna City Card beträgt 12 €, und Vienna Pass sowie Flexi Pass werden akzeptiert.

Die Teilnahme an einer Führung beginnt bei 21 € inklusive Eintritt oder als Aufpreis zu berechtigten Eintrittskarten. Für Ermäßigungen brauchst du einen gültigen Nachweis.

Adresse

Kaisergruft
Tegetthoffstraße 2
Neuer Markt
1010 Wien
Österreich

Fotografie und Filmen

Fotografieren für private Zwecke ist ohne Blitz erlaubt. Stative und Selfie-Sticks sind verboten, und kommerzielle Nutzung braucht eine eigene Genehmigung; halte die Kamera also zurückhaltend, dann wirken die Details der Sarkophage auch im gedämpften Licht gut.

Webseite

Offizielle Webseite: https://www.kaisergruft.at

Anfahrt

Die Gruft liegt in der Wiener Inneren Stadt, zwischen Kärntner Straße, Neuem Markt und Albertinaplatz. Vom Wiener Hauptbahnhof nimmst du die U1 bis Karlsplatz und gehst durch die Gassen bei der Oper; vom Westbahnhof oder Praterstern gelangst du mit U3 oder U1 bis Stephansplatz unkompliziert hin.

Mit dem Auto lohnt sich die Anfahrt in den ersten Bezirk für diesen kurzen Stopp meist nicht.

Barrierefreiheit

Der Zugang ist eingeschränkt, für viele Besucherinnen und Besucher aber machbar. Ein Aufzug führt in die Grufträume und kann von Menschen mit Rollstuhl oder Gehhilfe genutzt werden; zwei Stufen bleiben bei der Franz-Josephs-Gruft und der Gruftkapelle, sodass diese Bereiche ohne Stufenbewältigung nur von außen sichtbar sind.

Ein barrierefreies WC ist vorhanden, zertifizierte Assistenzhunde sind erlaubt.

Schließfächer

Während deines Besuchs stehen Schließfächer in mehreren Größen zur Verfügung, auch Koffer können aufbewahrt werden. Wenn du die Gruft mit Albertina oder Wiener Staatsoper kombinierst, gib sperrige Taschen vor dem Abstieg ab, damit sich der enge Rundgang ruhiger anfühlt.
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