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Ehemaliger Flughafen Berlin-Tempelhof

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Berlin Tempelhof Airport – besser bekannt als Flughafen Tempelhof oder kurz THF – verbindet Luftfahrtgeschichte mit einem der größten denkmalgeschützten Terminalkomplexe Europas, direkt am offenen Tempelhofer Feld. Das frühere Flugfeld ist heute ein riesiger Stadtraum von rund 300 Hektar, während im Terminal Luftbrücke und Kalter Krieg noch greifbar werden.

Starte mit dem kostenlosen Feldbesuch und ergänze anschließend genau eine Gebäudeführung, wenn du die verborgene Geschichtsebene mitnehmen willst.
Zurzeit gibt es keine verfügbaren Angebote. Einige Sehenswürdigkeiten sind saisonal und vielleicht vorübergehend geschlossen.

Ehemaliger Flughafen Berlin-Tempelhof: 6 Tipps für den Besuch

1
Wähle zuerst dein Tempelhof-Format
Wenn du vor allem die offene Berlin-Atmosphäre suchst, starte auf dem Tempelhofer Feld. Für Architektur und Kalter-Krieg-Kontext lohnt sich eine Gebäudeführung – dafür solltest du rund 2 Stunden einplanen. An ausgewählten Frühlingswochenenden ergänzt der THF Tower den Tag mit einer Dachterrassen-Perspektive.
2
Vermeide Dienstag-Umwege
Öffentliche Gebäudeführungen finden in der Regel täglich statt – außer dienstags; auch das Besucherzentrum CHECK-IN ist am Dienstag geschlossen. Wenn dein Berlin-Plan dich ausgerechnet an einem Dienstag hierher führt, mach Tempelhof zum Feld-Tag und verschiebe die Innenbereiche auf einen anderen Termin. So sparst du dir den Abstecher vor verschlossener Tür.
3
Nutze Licht und Wind für dich
Auf den Startbahnen fühlt sich Tempelhof je nach Tageszeit völlig anders an. Mittags ist es oft grell und windig; am späten Nachmittag bekommst du meist weicheres Licht und mehr Ruhe fürs Fotografieren rund um Tempelhofer Damm und Oderstraße. Eine leichte Extra-Schicht erspart dir die typische Berliner Wind-Überraschung.
4
Starte am passenden Eingang
Wähle den Eingang danach, was in deinem Ablauf zuerst kommt. Für Terminalführungen startest du am Platz der Luftbrücke beim CHECK-IN; für längere Feldrunden sind die Zugänge an der Oderstraße oft der kürzere Weg. Diese kleine Entscheidung spart dir unnötige Wege.
5
Plane Mobilitäts-Splits früh
Die meisten Wege auf dem offenen Feld sind stufenfrei, aber geführte Terminalrouten enthalten Treppen und erlauben keine Rollstühle, Gehhilfen oder Kinderwagen. Wenn eure Gruppe unterschiedliche Mobilitätsbedürfnisse hat, trennt euch für die Dauer der Führung und verabredet euch danach wieder auf dem Feld am Columbiadamm. So bleibt das Tempo für alle angenehm.
6
Kombiniere ein Highlight in der Nähe
Nach Tempelhof wirkt meist ein einziger Kontrast-Stopp stärker als ein vollgepackter Resttag: Topographie des Terrors für Zeitgeschichte, Checkpoint Charlie für Kalter-Krieg-Orte oder Jüdisches Museum Berlin für einen tieferen Museumsblock. Eine zweite Station reicht oft völlig – besonders, wenn du später Richtung Kreuzberg willst. So bleibt Energie für die Inhalte statt für Umstiege.

So planst du deinen Besuch am Berlin Tempelhof Airport

Ein guter Tempelhof-Tag entscheidet sich an der Reihenfolge, nicht an der Strecke. Wenn du zuerst ein Kernformat festlegst und die Eingänge darauf ausrichtest, fühlt sich der Besuch klarer und deutlich entspannter an.

Wähle zuerst deine Erlebnis-Ebene

Für das Gefühl von Weite und Freiheit startest du am besten mit einer flexiblen Runde über das Tempelhofer Feld. Wenn du historische Tiefe willst, ergänze genau eine Terminalführung – dort bekommst du Innenrouten und Geschichten, die draußen fehlen. Und wenn du ein Wochenende erwischst, an dem der THF Tower geöffnet ist, kommt mit wenig Zusatzaufwand eine Skyline-Perspektive dazu. Sichere dir zuerst das Format mit festem Zeitfenster, dann baust du den Rest darum. Buche am besten vorab.

Die Eingangswahl verändert deine ganze Route

Fürs Terminal startest du am Platz der Luftbrücke beim CHECK-IN. Für lange Runden über die Startbahnen ist die Seite Oderstraße oft der direktere Weg, gerade bei Anreise über die U8. Wenn dein Tag in Kreuzberg oder rund um Neukölln endet, sparst du dir mit dieser Eingangswahl oft mehr Rückwege, als man denkt.

Plane nach Besuchstyp statt nach Checkliste

Familien fahren meist besser mit einem festen Zeitfenster plus freier Feldzeit – so können Kinder zwischen den strukturierten Momenten wieder Luft holen. Solo-Reisende profitieren oft von längeren Wegen über die Runways, ergänzt um genau eine fokussierte Innenführung. Bei eingeschränkter Mobilität in der Gruppe bleibt das barrierefreie Feld der gemeinsame Kern; treppenlastige Terminalrouten sind dann eher ein optionaler Abzweig.

Ergänze einen Berliner Anschlussstopp

Nach Tempelhof hältst du den zweiten Stopp am besten klar: Topographie des Terrors für starke historische Einordnung, Checkpoint Charlie für klassischen Kalter-Krieg-Kontext oder Jüdisches Museum Berlin für einen tieferen Museumsblock. Ein einziges Anschlussziel bringt meist mehr Qualität, als drei Punkte in denselben Abschnitt zu pressen. So bleibt Zeit für den Abend – und der Tag endet trotzdem inhaltlich stark.

Geschichte und Architektur am Berlin Tempelhof Airport

Tempelhof wirkt so eindrücklich, weil hier mehrere Berliner Epochen auf engem Raum übereinanderliegen: frühe zivile Luftfahrt, monumentale NS-Architektur, Luftbrücken-Erinnerung und ein offener Stadtpark des 21. Jahrhunderts. Wenn du diese Schichten vor Ort „liest“, gewinnt der Besuch deutlich an Tiefe.

1923 bis 1936: vom Stadtflugfeld zum Monumentalprojekt

Am 8. Oktober 1923 wurde der Standort als Flughafen eröffnet. Mit Beginn des Neubaukomplexes in 1936 wechselte Tempelhof in eine ganz andere Größenordnung. Beim Rundgang spürst du bis heute den Sprung zwischen früher Luftfahrtpraxis und später monumentaler Ambition.

1948 bis 1949: Luftbrücken-Erinnerung in realen Räumen

Am 26. Juni 1948 begann von Tempelhof aus die Berliner Luftbrücke; am 30. September 1949 hob nach Ende der Blockadephase der letzte Luftbrückenflug ab. Diese Zeitachse bleibt hier nicht abstrakt: Hangars, Vorfeldzonen und Anfluglinien machen sie bis heute räumlich erfahrbar.

2008 und 2010: Schließung und neue Stadtnutzung

Der zivile Flugbetrieb endete am 30. Oktober 2008. Im Mai 2010 wurden die früheren Startbahnen und Wiesen als öffentlicher Freiraum neu geöffnet. Genau daraus entsteht der heutige Mix: historisches Terminal, weiter Horizont und alltägliches Berliner Leben in einem Bild.

Vor-Ort-Details, die viele übersehen

Achte auf drei Details: die enorme Runway-Breite des Tempelhofer Felds, die gebogene Terminalfront am Platz der Luftbrücke und den Blickwechsel vom THF Tower auf das Berliner Raster. Wenn du zwischen zwei Programmpunkten zehn ruhige Minuten einplanst, wird aus dem Fotostopp schnell eine echte Stadthistorie-Szene.

Häufig gestellte Fragen

Gibt es am Berlin Tempelhof Airport noch Linienflüge?

Nein. Der zivile Flugbetrieb endete am 30. Oktober 2008. Seit Mai 2010 sind Startbahnen und Grünflächen als Tempelhofer Feld geöffnet; die Innenbereiche des Terminals erlebst du vor allem im Rahmen von Führungen.
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Brauche ich ein Ticket für das Tempelhofer Feld?

Nein. Der Zugang zum Tempelhofer Feld ist kostenlos. Kostenpflichtige Tickets brauchst du vor allem für geführte Formate im Terminal.
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Welches kostenpflichtige Format ist für den ersten Besuch am sinnvollsten?

Für die meisten, die zum ersten Mal hier sind, ist die englische Führung der klarste Einstieg: 2 Stunden, feste Zeitfenster und Innenbereiche, die du vom Feld aus nicht erlebst. Aktuell ist sie mit ab 17,50 EUR regulär und ab 12,00 EUR ermäßigt gelistet.
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Wie viel Zeit sollte ich insgesamt einplanen?

Ein realistischer Rahmen liegt bei 90 Minuten bis 4 Stunden. Für einen reinen Feldrundgang reichen oft 60 bis 90 Minuten, für eine Gebäudeführung rund 2 Stunden, und mit Tower-Zeit oder Museum in der Nähe eher bis zu 4 Stunden.
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Wann ist es vor Ort meist am ruhigsten?

Früher Morgen und später Nachmittag sind auf den offenen Startbahnen meist ruhiger als die Mittagszeit. Wenn dir entspanntes Tempo und besseres Licht wichtig sind, meide die Tagesmitte und starte früher oder später.
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Ist das Gelände rollstuhlfreundlich?

Große Teile des Tempelhofer Felds sind gut zugänglich, inklusive barrierefreier Haupteingänge. Geführte Routen im Terminal sind jedoch nicht rollstuhlgerecht und enthalten Treppen; für gemischte Gruppen ist ein zweigeteilter Plan daher oft die beste Lösung.
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Kann ich Kinderwagen oder Hund auf Terminalführungen mitnehmen?

Bei den regulären Gebäudeführungen nicht. Auf diesen Routen sind Hunde, Kinderwagen, Gehhilfen und Rollstühle nicht zugelassen. Falls nötig, bleibt ein Teil der Gruppe auf dem Feld und trifft sich danach wieder.
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Was passt nach Tempelhof als nächster Stopp?

Ein Zusatzstopp in der Nähe reicht meist völlig: Topographie des Terrors für vertiefte Zeitgeschichte, Checkpoint Charlie für Checkpoint-Kontext oder Jüdisches Museum Berlin für einen längeren Museumsblock. Mit nur einem Anschlussziel vermeidest du Umstiegsmüdigkeit.
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Allgemeine Informationen

Öffnungszeiten

Besuchszeiten im Überblick (Stand: Abruf März 2026):
- Tempelhofer Feld mit saisonalen Öffnungszeiten: im Dezember/Januar von 7:30 bis 17:00 Uhr, im Juni/Juli von 6:00 bis 23:00 Uhr.
- Besucherzentrum CHECK-IN: Mi–Mo von 10:00 bis 17:00 Uhr; dienstags geschlossen.
- Englische Führung: Mo, Mi, Do und Fr um 13:30 Uhr; Sa und So um 13:30 Uhr und 14:30 Uhr.

Der THF Tower ist an ausgewählten Wochenenden bis einschließlich 6. April 2026 kostenlos geöffnet – jeweils von 10:00 bis 17:00 Uhr.

Eintrittskarten

Der Zugang zum Tempelhofer Feld ist kostenlos. Die Innenbereiche des Terminals siehst du meist nur im Rahmen von Führungen; die englische Tour ist aktuell mit ab 17,50 EUR (regulär) und ab 12,00 EUR (ermäßigt) gelistet.

Tickets bekommst du online oder im Besucherzentrum CHECK-IN (Kartenzahlung). Die Plätze sind begrenzt – und wenn ein Termin ausverkauft ist, gibt es vor Ort meist keine Zusatzkarten. Der THF Tower ist aktuell an ausgewählten Wochenendtagen bis 6. April 2026 kostenlos.

Adresse

Berlin Tempelhof Airport / CHECK-IN Besucherzentrum
Platz der Luftbrücke 5, C2
12101 Berlin
Deutschland

THF Tower
Tempelhofer Damm 45
12101 Berlin
Deutschland

Anfahrt

Für das Flughafengebäude nimmst du die U6 bis Platz der Luftbrücke und läufst dann etwa 5 Minuten zum CHECK-IN. Für Feldzugänge bist du von S+U Tempelhof in rund 3 bis 5 Minuten am Haupteingang Tempelhofer Damm; die U8 (Leinestraße oder Boddinstraße) passt gut für die Zugänge an der Oderstraße.

Die Buslinien 248, M43 und 104 bedienen die Randbereiche. Parkplätze sind knapp, daher ist ÖPNV meist die entspanntere Wahl.

Barrierefreiheit

Am Tempelhofer Feld sind alle vier Haupteingänge barrierefrei, und fast alle Toilettenanlagen sind rollstuhlgerecht. Eine bekannte Ausnahme ist das Sanitärgebäude am Haupteingang Columbiadamm. Markierte Parkplätze für Besucher:innen mit Behinderung findest du auf öffentlichen Straßen bei Columbiadamm und Herrfurthstraße.

Geführte Routen im Flughafengebäude erfordern längere Wege und Treppen; Rollstühle, Gehhilfen und Kinderwagen sind dort nicht zugelassen.

Sicherheit

Die Besuchsregeln auf dem Tempelhofer Feld sind klar: Radfahren und Skaten bleiben auf befestigten Flächen, Hunde sind außerhalb markierter Bereiche an der Leine, und Grillen ist auf ausgewiesene Zonen begrenzt. Für Terminalführungen brauchst du feste, geschlossene Schuhe und wettergerechte Kleidung, weil Teile der Route draußen liegen.

Wenn du zu einer Führung mit Zeitfenster zu spät kommst, ist der Einlass nicht garantiert; eine Umbuchung ist in der Regel nicht vorgesehen.

Fotografie und Filmen

Private Fotografie ist während Führungen und bei normaler Feldnutzung erlaubt. Kommerzielle Shootings und größere Produktionen solltest du für den jeweiligen Bereich im Vorfeld planen. Falls vor Ort temporäre Kameraregeln ausgeschildert sind, halte dich daran, damit dein Besuch reibungslos bleibt.
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