Diese Gruppenausstellung betrachtet die Geschichte der Counterculture durch zeitgenössische Kunst und Fotografie. In vier thematischen Kapiteln bringt sie Werke aus der Sammlung Falckenberg, dem FRAC des Pays de la Loire und dem Musée d'arts de Nantes zusammen, um Macht, Widerstand und alternative gesellschaftliche Vorstellungsräume neu zu verhandeln.
Die Hauptausstellung der 9. Triennale der Photographie Hamburg versammelt rund 30 künstlerische Positionen aus Fotografie, Video und Film. Sie verhandelt kulturelle Differenz, Sichtbarkeit und Solidarität anhand von Geschichten, die von Australien und Japan bis nach Libanon, Palästina und Grönland reichen.
Anhand von rund 300 Werken aus der Sammlung F.C. Gundlach untersucht diese Ausstellung, wie Körper in Fotografie und verwandten Bildpraktiken inszeniert werden. Extravaganz, Queerness, Verletzlichkeit und Unangepasstheit ziehen sich durch die Auswahl, die zugleich eine Würdigung Gundlachs und seiner Rolle für die Triennale ist.
Abdulhamid Kircher nutzt analoge Fotografie, Archivbilder und biografische Objekte, um Intimität, Familiengeschichte, Patriarchat und Möglichkeiten der Versöhnung zu untersuchen. Die Hamburger Präsentation ist als ortsspezifische Installation angelegt und versteht die Dunkelkammer ebenso als Reflexionsraum wie als Ort der Bildproduktion.
Akosua Viktoria Adu-Sanyah zeigt großformatige analoge Arbeiten, die Fotografie in eine raumgreifende, installationsartige Erfahrung erweitern. Für ihr neues Hamburger Projekt bearbeitet sie Archivbilder aus dem Geburtsort ihres Vaters im heutigen Ghana und sucht mit manuellen und chemischen Verfahren nach alternativen Erzählungen.
Die Ausstellung zeichnet Joyce Pensatos Entwicklung von Stillleben und Batman-Zeichnungen der 1970er Jahre bis zu den großformatigen schwarzweißen Emaille-Gemälden nach, die in den 1990er Jahren zentral für ihr Werk wurden. In Kooperation mit dem ICA Miami und dem FRAC des Pays de la Loire ist sie die erste institutionelle Einzelausstellung ihres Werks in Europa nach ihrem Tod.
Mit rund 15 Rauminstallationen von 1999 bis 2025 bietet diese Ausstellung einen breiten Einblick in Hito Steyerls Werk an der Schnittstelle von Kunst, Technologie und Gesellschaftsanalyse. Videoessays, multimediale Installationen und performative Formate verhandeln algorithmische Kontrolle, technologische Ausbeutung, Kapitalismus, Klimakollaps und Krieg.