Die große Doppelschau vereint fast 200 Gemälde, Arbeiten auf Papier, Skulpturen, Filme und Fotografien und zeigt, welche Parallelen Maria Lassnig und Edvard Munch in Biografie, Wahrnehmung und malerischem Experiment verbinden.
Im Rahmen der 9. Triennale der Photographie Hamburg 2026 versammelt die Gruppenausstellung Werke von mehr als 40 internationalen Künstlerinnen und Künstlern aus Fotografie, Skulptur, Film und Video und untersucht, wie Bilder, Erinnerung und Sichtbarkeit Wahrnehmung formen.
Die groß angelegte Ausstellung verbindet Neuerwerbungen, ikonische Sammlungswerke und Arbeiten aus einer privaten Kooperation zu lebendigen Einblicken in internationale Gegenwartskunst, die in eigens eingerichteten Künstlerräumen präsentiert wird.
Im Zentrum steht Hans Makarts monumentaler Einzug Karls V. in Antwerpen. Rund sechzig weitere Gemälde und Skulpturen des 19. Jahrhunderts ordnen das Werk neu ein und führen zurück in die Gründungsjahre der Kunsthalle.
Die erste groß angelegte Präsentation der Skulpturensammlung entfaltet sich auf 1.500 Quadratmetern mit Werken aus 2.500 Jahren und setzt Antike und Gegenwart, Relief und Installation sowie Miniatur und Monument in neue Dialoge.
Die erste Einzelausstellung von Carrie Yamaoka in Deutschland bringt in den Lichthof der Galerie der Gegenwart Arbeiten mit veränderlichen Oberflächen, spiegelnden Bildträgern, Fotografie und Text in einen Dialog mit dem Maria Lassnig Preis.
Die Neuinterpretation der modernen Bestände der Kunsthalle versammelt rund 125 Werke und zeichnet die Aufbrüche, Experimente und Brüche nach, die die Kunst zwischen 1900 und 1960 geformt haben.
Die bislang umfassendste Retrospektive von David Novros bespielt zwei Ebenen der Galerie der Gegenwart mit rund 40 großformatigen, teils monumentalen Gemälden, Kupferreliefs und Arbeiten auf Papier.
Die Ausstellung versammelt rund 40 Schlüsselwerke aus der New-Media-Sammlung des Centre Pompidou und beleuchtet radikale Positionen der Medienkunst sowie die instabilen Technologien, die Wahrnehmung im 21. Jahrhundert prägen.
Die Ausstellung bringt Philipp Otto Runges Gemälde, Zeichnungen und Schriften mit Zeitgenossen sowie künstlerischen Positionen des 20. und 21. Jahrhunderts ins Gespräch und zeigt, wie aktuell seine romantische Bildwelt geblieben ist.