Ein Herrenhaus aus dem 17. Jahrhundert im Marais
Das Hôtel Salé wurde 1659 für Pierre Aubert de Fontenay fertiggestellt, dessen Arbeit mit der Salzsteuer dem Haus seinen salzigen Spitznamen einbrachte. Diese Herkunft macht den Besuch anders als in einer neutralen Galerie: Du betrittst zunächst ein historisches Stadthaus im Marais, bevor du einer der radikalsten Stimmen der Moderne begegnest.
Die Dation hinter der Sammlung
Das Museum verdankt seine Entstehung Werken aus Picassos Nachlass, die nach seinem Tod über das Dation-Verfahren in öffentliche französische Sammlungen gelangten. Das Ergebnis ist ungewöhnlich nah: Viele Stücke stammen aus den eigenen Ateliers des Künstlers, sodass die Räume weniger wie eine reine Parade von Meisterwerken wirken als wie eine Spur durch sein Denken.
Drei Etagen Picasso
Der aktuelle Sammlungsrundgang verteilt sich über drei Etagen und führt durch Themen wie Kubismus, Keramik, Arbeiten aus der Kriegszeit, Poesie und Metamorphose. Folge der Reihenfolge, wenn das Museum für dich sortieren soll. Weiche nur ab, wenn dich ein Raum wirklich anzieht; Picasso belohnt Umwege.
Treppe, Kapelle und Giacometti-Details
Betrachte das Gebäude nicht nur als Verbindungsgang zwischen Kunstwerken. Die große Treppe, die Kapelle, der Salon Jupiter und die Bronzemöbel von Diego Giacometti setzen stille Akzente zwischen den berühmten Leinwänden. Diese Pausen helfen besonders, wenn die Sammlung sehr dicht wird.