Ein Prunkstück des Rockefeller Center von 1932
Die Radio City Music Hall eröffnete am 27. Dezember 1932 als Teil des größeren Projekts Rockefeller Center. Der Zeitpunkt zählt: Hier entstand Spektakel mitten in der Großen Depression, ein Ort, der moderne Unterhaltung schon vor Beginn der Show groß, geordnet und fast filmisch wirken lassen sollte.
Donald Deskeys Theaterwelt
Architekt Edward Durell Stone prägte das Gebäude, während Innenarchitekt Donald Deskey den öffentlichen Räumen ihre Art-déco-Wucht verlieh. Im Grand Foyer lassen die 18,3 m hohe Decke, Goldblattglanz, Wandbilder und geometrische Details den Raum feierlich wirken, ohne steif zu werden. Schau nach oben, bevor du weitergehst.
Die Great Stage und die Roxy Suite
Die Great Stage ist das technische Schaustück, das viele erwarten; die leisere Überraschung ist die Roxy Suite, das frühere private Apartment des Showmanagers Samuel Roxy Rothafel. Zusammen zeigen sie beide Seiten von Radio City: Bühnenmaschinerie im großen Maßstab und die elegante private Welt hinter dem Vorhang.
Die Rettung, die die Lichter brennen ließ
Ende der 1970er Jahre war die Radio City Music Hall ernsthaft bedroht, doch der Druck der Denkmalpflege änderte den Ausgang. Das Innere wurde 1978 zum New Yorker Denkmal erklärt, der Saal eröffnete 1980 wieder, und eine Restaurierung von 1999 brachte viel von dem Art-déco-Glanz zurück, den Besucher heute wahrnehmen. Diese Rettung ist der Grund, warum die Tour bis heute eine Bühne zeigen kann.