Diese Freitagsreihe im Mobile Garden verknupft botanisches Wissen, kollektive Sorge und kunstlerische Praxis in einer Zusammenarbeit mit Metzineres und Margherita Isola. Teilnehmer befassen sich mit Heilpflanzen, situierter Ethnobotanik und gegenseitiger Unterstutzung als Formen sozialen und okologischen Lernens.
Diese wochentlichen Besuche laden dazu ein, Like a Dance of Starlings uber gemeinsames Beobachten statt uber einen festen Vortrag zu erschliessen. Unter der Leitung von Avalancha nutzt das Format die Sammlungsprasentation, um uber Subjektivitat, Freiheit und die vielen Erzahlungen im Museum ins Gesprach zu kommen.
Diese wochentlichen Besuche verbinden die Ausstellungen von Basel Abbas und Ruanne Abou-Rahme mit Anna Moreno uber Fragen von Erinnerung, Architektur und Widerstand. Die Vermittler nutzen die immersive Installation und das filmische Wustenprojekt, um eine gemeinsame Lesart beider Schauen zu entwickeln.
Diese neue Prasentation der MACBA-Sammlung zum dreissigsten Jahr des Museums bringt Werke zu Identitat, Subjektivitat und kollektivem Leben miteinander ins Gesprach. Statt einer strengen Chronologie offnet sie einen vielstimmigen Rundgang durch die Sammlung und ihre vielen Moglichkeiten des Seins.
Die erste Spanien-Ausstellung des Duos konzentriert sich auf eine immersive audiovisuelle Installation aus Liedern, Poesie und Erinnerungen ehemaliger palastinensischer Gefangener. Fruhere Arbeiten zeichnen daneben fast zwei Jahrzehnte einer Praxis nach, die von Widerstand, Enteignung und Erinnerungspolitik gepragt ist.
Neuere Arbeiten von Anna Moreno nutzen utopische Architektur und spekulative Vorstellungskraft, um uber Zeit, Erinnerung und unvollendete modernistische Projekte nachzudenken. Im Zentrum steht The Terminal Beach, ein Film uber Ricardo Bofills unvollendete Siedlung in der algerischen Sahara und die kolonialen Hinterlassenschaften, die dort nachwirken.
Mitarbeiter des Museums und Architekturexperten zeigen das MACBA als lebendige kulturelle Infrastruktur statt als statisches Ikonengebaude. Der Rundgang verfolgt, wie Richard Meiers Bau in dreissig Jahren an neue Kunstformen, betriebliche Anforderungen und offentliche Nutzung angepasst wurde.
Dieser wiederkehrende Rundgang offnet die Depots und Konservierungsbereiche des Museums fur die Offentlichkeit. Er zeigt, wie Werke dokumentiert, bewahrt und fur Ausstellungen, Leihgaben und Forschung vorbereitet werden, und macht sichtbar, wie eine Sammlung fur Gegenwartskunst jenseits der Galerien lebt.
Diese ortsspezifische Klanginstallation lasst Besucher ein wachsendes Archiv der uber Jahre aufgenommenen Gerausche der Plaça dels Àngels horen. Beim Navigieren durch die Aufnahmen werden die alltaglichen Rhythmen des Platzes zu einem sich verandernden akustischen Portrat der Umgebung des MACBA.
Drei rekonstruierte Skulpturen aus Aurèlia Muñoz' Serie Birds-Kites hangen im Atrium des MACBA als Teil des hundertsten Geburtstagsjahres der Kunstlerin. Fur die Hange in grosser Hohe und im Dialog mit Licht und Architektur konzipiert, bringen die Werke ihre weit gespannte textile Bildsprache ins Museum zuruck.
Teilnehmer der zehnten Ausgabe des PEI am MACBA kommen fur ein offentliches Seminar mit Lesungen, Performances, Klangarbeiten und geteilten Methoden zusammen. Das Programm verbindet Fragen von Sprache, Nachtleben, HIV, Palastina und kollektivem Lernen uber unterschiedliche Stimmen und Formate hinweg.
Das MACBA begeht die Nacht der Museen und den Internationalen Museumstag mit zwei kostenlosen Tagen der offenen Tur. Besucher konnen die aktuellen Ausstellungen sehen, den Klangen von Spiral of Time folgen, ausgewahlte Fuhrungen besuchen und das Museum zu erweiterten Offnungszeiten erleben.
Diese Sonntagsbesuche richten den Blick auf Aurèlia Muñoz' schwebende Installation Birds-Kites und auf den Dialog der Kunstlerin zwischen Skulptur, Textil und Architektur. Unter der Leitung von Albert Gironès und Eva Paià entsteht aus der Atriumsinszenierung eine gemeinsame Lekture von Muñoz' Praxis.
Yaneth del Pilar Valencia Lerma leitet dieses offentliche Treffen zu HIV-Aufklarung, Sorge-Netzwerken und afro-kolumbianischer feministischer Gemeindepraxis. Als gemeinsames Trinkschokoladen-Treffen angelegt, versteht es das Gossiping als politische und kollektive Form von Uberleben und Wissensaustausch.
Edwin van der Heide arbeitet live mit dem wachsenden Klangarchiv von Spiral of Time und schichtet Aufnahmen aus verschiedenen Momenten der Plaça dels Àngels zu einer neuen Komposition. Das Stuck verwandelt alltagliche Stadtgerausche in eine aktive Ubung des Horens uber Zeit, Erinnerung und Ort.
Das MACBA beteiligt sich am Familien-Literaturfestival Barcelonas mit einem kostenlosen Open-House-Wochenende rund um Geschichten, Fantasie und die aktuellen Ausstellungen des Museums. Angebote fur verschiedene Altersgruppen laden Familien dazu ein, die Galerien als Raume des Lesens, Spielens und Vorstellens zu erleben.
Roc Jiménez de Cisneros prasentiert eine Lecture-Performance zwischen Hinweisen, Geruchten und unerwarteten kulturellen Verbindungen. Ausgehend von Figuren wie Borges und Stephen King verbindet die Veranstaltung Musik, urbane Legenden und spekulatives Denken in der Reihe Murmurs.
Diese Begegnung des BARQ Festivals bringt den Architekten Xevi Bayona und den Filmregisseur Albert Serra im MACBA zusammen, um daruber zu sprechen, wie Raume und Fiktionen uns bewegen. Das Gesprach betrachtet die emotionale Kraft von Architektur und Kino als Wege zum Verstandnis menschlicher Erfahrung.
Los Voluble und eingeladene Performer verbinden Live-Kino, Bewegung, digitales Folklorematerial und politischen Remix, um den spanischen demokratischen Ubergang aus antimilitaristischer Perspektive neu zu befragen. Die Show nutzt Archivmaterial, Satire und Musik, um die Widerspruche der Gegenwartsdemokratie offenzulegen.
Zum grossen Stadtfest Barcelonas offnet das MACBA von morgens bis abends kostenlos mit Ausstellungen, Programmen, reduzierten Buchangeboten und gastronomischen Angeboten im Haus. Der Tag versteht sich als offentliche Feier des dreissigsten Jahres des Museums und als eine der letzten Chancen, mehrere aktuelle Schauen vor ihrem Ende zu sehen.
Diese grosse Retrospektive verfolgt mehr als funfzig Jahre von Aurèlia Muñoz' Praxis, von fruhen Collagen und Stickereien bis zu grossen Makramee-Strukturen, Drachen-Skulpturen und Papierinstallationen. Gemeinsam mit dem Reina Sofía organisiert, positioniert sie Muñoz neu als entscheidende Figur der zeitgenossischen Textil- und Skulpturenkunst.