Die Jesuiten begannen 1556 mit dem Bau des
Clementinum auf dem Gelände des ehemaligen Klosters St. Clemens, und der Komplex wuchs durch das 17. Jahrhundert hindurch bis in die Mitte des 18. Jahrhunderts weiter. Nach der
Prager Burg wurde er zum zweitgrößten historischen Komplex
Prags, was erklärt, warum er sich eher wie ein verborgenes Viertel als wie ein einzelnes Denkmal anfühlt. Selbst kurze Besuche vermitteln noch dieses Gefühl von Größe.