2020 bekam Amsterdam einen neuen Museumstyp
Als das erste The Upside Down 2020 in Amsterdam eröffnete, setzte es sich ganz bewusst vom stillen Galerie-Modell ab. Du sollst hier nicht auf Distanz beobachten, sondern in das Set hineingehen, Teil des Bildes werden und die Stadt eher durch Spiel als durch Ehrfurcht mitnehmen.
Das Thema New Dutch hält den Ort lokal verankert
Statt sich auf Klischees wie Windmühlen und Holzschuhe zu verlassen, setzen die Räume auf Diversität, Inklusivität, Dance-Kultur, Süßes und ein zeitgenössischeres Bild von Amsterdam. Genau das verankert den Besuch lokal, statt ihn wie generische Internetkulisse wirken zu lassen.
Die Räume wechseln schnell genug den Ton, um spannend zu bleiben
Ein von Mondrian inspiriertes Set, ein Privatjet, ein leuchtendes LED-Bällebad und ein augenzwinkerndes royales Setting halten den Rundgang zwischen Kunstzitat, Popfantasie und purem Unsinn in Bewegung. Dieses schnelle Wechselspiel sorgt dafür, dass Freundesrunden, Teenager und andere Gruppen selten schon auf halber Strecke ermüden.
Am stärksten wirkt es für gesellige Reisende
Familien mit fotofreudigen älteren Kindern, Freundesgruppen und Paare profitieren meist am stärksten, weil die Räume von Reaktionen, Posen und Handytausch leben. Solo-Reisende können trotzdem Spaß haben, doch am natürlichsten wirkt die Energie, wenn im nächsten Bildausschnitt schon jemand lacht.
Das Café sorgt für eine sanfte Landung
Ein Abschluss im Café ergibt Sinn. Das Farbkonzept der Räume setzt sich in Freakshakes, Sandwiches und Waffeln fort, sodass du durchatmen, die Kamerarolle durchsehen und entscheiden kannst, ob der Tag noch einen weiteren Stopp oder einfach nur eine Tram zurück in die Stadt braucht.