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Hofbräuhaus am Platzl

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Hofbräuhaus am Platzl, meist einfach nur Hofbräuhaus genannt, vereint bei einem Stopp in der Münchner Altstadt Kreuzgewölbe, Blasmusik und eine der bekanntesten Gemeinschaftstafeln der Stadt. Das heutige Wirtshaus geht auf eine Brautradition seit 1589 zurück, und die Schwemme im Erdgeschoss wirkt bis heute wie das laute, lebendige Zentrum bayerischer Bierkultur.

Wenn du mehr suchst als nur ein schnelles Bier und ein Foto, beginnst du am besten mit einer geführten Bier- und Hofbräuhaus-Tour, weil sie dem ersten Besuch den nötigen Kontext gibt.
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Geführte Bier- und Hofbräuhaus-Touren

Ideal für den ersten Besuch: Die aktuell gemappten Angebote verbinden Münchner Bierkultur mit einem klar strukturierten Stopp im Hofbräuhaus am Platzl, sodass die Halle mehr ist als nur ein überfülltes Fotomotiv.
Brauerei- und Hofbräuhausführung in München
5.0(1)
 
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Hofbräuhaus am Platzl: 7 Tipps für den Besuch

1
Nutze das ruhigere Zeitfenster am späten Nachmittag
Wenn du den Raum vor dem größten Abendandrang erleben willst, peile etwa die Zeit zwischen 16:00 und 18:00 Uhr an. Der Mittagsansturm ist dann meist schon vorbei, und die nächste große Welle aus Bier und Musik hat noch nicht voll eingesetzt. Diese kleine zeitliche Verschiebung erleichtert die erste Orientierung deutlich.
2
Wähle deinen Raum bewusst
Wenn dir maximale Atmosphäre wichtig ist, geh in die Schwemme im Erdgeschoss. Wenn du ruhiger essen möchtest, bist du oben im Bräustüberl besser aufgehoben. Die Stimmung wechselt stärker, als viele beim ersten Besuch erwarten, und genau diese frühe Entscheidung erspart Frust.
3
Mach dir unten keine Gedanken über Reservierungen
Für die Schwemme und den Wirtsgarten gilt eine einfache Regel: freie Platzwahl, also setz dich dorthin, wo gerade etwas frei wird. Reservierbar ist das Bräustüberl. Wenn du das vorher weißt, verlierst du keine Zeit mit der Suche nach einer Reservierungsmöglichkeit, obwohl du schon längst bestellen könntest.
4
Nutze Marienplatz oder Isartor als Ausgangspunkt
Wenn du mit öffentlichen Verkehrsmitteln kommst, plane den Stopp über Marienplatz oder Isartor. Von beiden Ausgangspunkten läufst du nur etwa 500 m durch die Münchner Altstadt. So bleibt die Route übersichtlich, selbst wenn der restliche Tag bereits dicht getaktet ist.
5
Komm mit leichtem Gepäck
Eine Gepäckaufbewahrung gibt es hier nicht. Wenn du mit größeren Taschen durch die Münchner Altstadt unterwegs bist, gib sie am besten vorher anderswo ab. So ersparst du dir das unbeholfene Rangieren zwischen Bank und Gang und kannst dich auf den Ort statt auf deinen Koffer konzentrieren.
6
Plane nur einen nahen Altstadt-Anschluss
Wenn dein Tag kulinarisch geprägt ist, geh weiter zum Viktualienmarkt. Wenn du die Biergeschichte vertiefen willst, ergänze den Besuch durch Bier- und Oktoberfestmuseum. Ein bewusst gewählter Anschluss hält die Route stimmig, sodass sich der Stopp geschlossen statt zerfasert anfühlt.
7
Buche das geführte Bierformat für mehr Kontext
Wenn du die Braugeschichte erleben willst und nicht nur Lärm und Schaum, wähle das geführte Bierformat. Das aktuell gemappte Produkt verbindet Münchner Bierkontext mit einem Stopp im Hofbräuhaus am Platzl; gerade beim ersten Besuch ist das besonders hilfreich. So gehst du mit einer echten Geschichte hinaus und nicht nur mit der Erinnerung an einen Tisch.

So planst du einen Stopp im Hofbräuhaus am Platzl in der Münchner Altstadt

Im Hofbräuhaus am Platzl lautet die Hauptentscheidung nicht, ob du hineinkommst. Entscheidend ist vielmehr, ob du reine Atmosphäre, ein ruhigeres Essen oder geführten Bierkontext suchst, bevor sich die Bänke füllen.

Wähle das geführte Bierformat, wenn du Kontext willst

Wähle das, wenn du die Biergeschichte erleben willst und nicht nur Lärm und Schaum. Das aktuelle TicketLens-Inventar verbindet den Bierkontext Münchens mit einem klar strukturierten Stopp im Hofbräuhaus am Platzl; gerade beim ersten Besuch ist das hilfreich, weil die Halle sonst leicht zur bloßen Atmosphäre werden kann. So bekommst du Erzählung und Stimmung zugleich. Jetzt buchen.

Nutze den späten Nachmittag für einen entspannteren ersten Eindruck

Etwa zwischen 16:00 und 18:00 Uhr ist das oft das angenehmste Zeitfenster für den ersten Besuch. Der Mittagsansturm ist vorbei, die abendliche Suche nach einer Bank läuft noch nicht auf voller Stärke, und die Schwemme liegt zwischen ihren beiden wichtigsten Musikblöcken. Der Raum bleibt lebendig, verschluckt dich aber weniger leicht.

Wähle den Raum, der zu deiner Stimmung passt

Die klügste Art, den Ort zu erleben, ist nicht, irgendeinen Tisch zu erobern und auf das Beste zu hoffen. Wähle die Schwemme im Erdgeschoss für das größte Spektakel, das obere Bräustüberl für ein ruhigeres Essen im Sitzen oder den Wirtsgarten, wenn das Wetter nach draußen zieht. Diese eine Entscheidung prägt den gesamten Stopp stärker als die Speisekarte.

Plane nur einen nahen Altstadt-Anschluss

Wenn du das Bierthema weiterführen willst, geh zum Bier- und Oktoberfestmuseum. Wenn als Nächstes Marktstimmung und Essen wichtiger sind, passt Viktualienmarkt besser. Ein naher Anschluss funktioniert deutlich besser, als noch die halbe Münchner Altstadt in dasselbe Zeitfenster zu pressen, und hält den Tag stimmig.

Geschichte des Hofbräuhauses am Platzl

Wenn es laut und voll ist, wirkt das Gebäude beinahe zeitlos. Tatsächlich verdankt es seine heutige Identität mehreren markanten Wendungen: Hofbrauerei, öffentliches Wirtshaus und Neuerfindung im späten 19. Jahrhundert.

1589: Mit einer Hofbrauerei beginnt die Geschichte

Die Geschichte beginnt mit Herzog Wilhelm V., der 1589 das ursprüngliche Hofbräuhaus gründete, um den bayerischen Hof zu versorgen. Genau dieser Ursprung zählt bis heute, denn der Ort war zunächst kein beliebiges Wirtshaus, sondern ein politisches und höfisches Bierprojekt, das erst später zur öffentlichen Legende wurde.

1632: Bier wird Teil einer Kriegslegende

Eine der seltsamsten offiziellen Anekdoten stammt aus dem Dreißigjährigen Krieg: Während der schwedischen Belagerung Münchens im Jahr 1632 gehörten 23.168 Liter Bier zur Tributzahlung. Gerade dieses Detail verrät viel, weil es zeigt, wie tief Hofbräu schon damals im politischen und symbolischen Leben der Stadt verankert war.

1828: König Ludwig I. öffnet es für die Öffentlichkeit

Der entscheidende gesellschaftliche Umschwung kam 1828, als König Ludwig I. das Hofbräuhaus für die Öffentlichkeit öffnete. Genau dieser Moment erklärt, warum der Ort heute zugleich königlich und demokratisch wirkt: Der Ursprung ist höfisch, doch die Energie kommt aus der Menge.

1896/97: Aus der Brauerei wird das heutige Wirtshaus

Das Brauen am Platzl endete am 22. Mai 1896, und der Standort wurde 1896/97 zum heutigen Wirtshaus umgebaut. Die neue Schwemme eröffnete 1897, und einige ihrer abgenutzten Gemeinschaftstische stammen noch aus dieser Zeit. Genau deshalb wirkt das Gebäude, als wäre es von Anfang an für Menschenmengen inszeniert worden und nicht erst später notdürftig an sie angepasst.

Die Räume im Hofbräuhaus am Platzl

Dieser Stopp ist kein einzelner Raum mit nur einer Stimmung. Die Atmosphäre wechselt deutlich zwischen der Halle unten, dem Gastraum oben, dem Innenhof und dem großen Festsaal darüber.

Die Schwemme ist das laute Herz des Hauses

Die Schwemme im Erdgeschoss ist das Bild, das die meisten Besucher mit nach Hause nehmen: Gewölbe, lange Bänke, Musik und in voller Auslastung bis zu 1.300 Gäste. Einige der Stammtische stehen hier schon seit 1897, was dem Raum eine gelebte Rauheit verleiht, die authentischer wirkt als jede Perfektion. Wenn du das klassische, ikonische Erlebnis suchst, bist du hier richtig.

Das Bräustüberl zeigt die ruhigere Münchner Seite

Oben tauscht das Bräustüberl schiere Größe gegen eine kontrolliertere bayerische Atmosphäre. Es ist bei Einheimischen beliebt, bietet 300 Innenplätze plus Terrasse und ist deutlich die bessere Wahl, wenn dir Gespräch, Rhythmus oder ein bewussteres Essen wichtig sind. Wähle diesen Raum, wenn du Münchner Wirtshauskultur ohne volle Lautstärke erleben willst.

Der Wirtsgarten ist die kleine Atempause im Zentrum

Der Wirtsgarten im Innenhof liegt unter Kastanienbäumen am Brunnen und fasst bis zu 450 Gäste. Das ist die richtige Wahl bei gutem Wetter, wenn du Hofbräuhaus-Stimmung mit weniger Decke, weniger Hall und etwas mehr Luft suchst. In einem dicht getakteten Altstadttag kann das genau das richtige Ventil sein.

Der Festsaal zeigt, wie groß die Institution wirklich ist

Über dem Wirtshaus liegt der historische Festsaal mit einem 9 m hohen Tonnengewölbe und Platz für bis zu 750 Gäste. Im normalen Besuch nutzt du ihn meist nicht wie einen lockeren Gastraum, doch schon das Wissen um seine Existenz verändert den Blick auf das Gebäude: Es war nie nur eine Kneipe, sondern immer eine soziale Maschine im großen Maßstab.

Häufig gestellte Fragen

Brauche ich ein Ticket, um das Hofbräuhaus am Platzl zu betreten?

Nein. Das Wirtshaus selbst steht auch Laufkundschaft offen. Kostenpflichtig sind hier nur geführte Angebote oder das, was du drinnen bestellst.
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Sollte ich reservieren oder kann ich einfach hingehen?

Die meisten Besucher können einfach hingehen. In der Schwemme im Erdgeschoss und im Wirtsgarten gilt freie Platzwahl; reservierbar ist das obere Bräustüberl, und genau das ist die bessere Wahl, wenn du einen planbaren Tisch oder ein ruhigeres Essen möchtest.
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Was ist der Unterschied zwischen Schwemme und Bräustüberl?

Die Schwemme ist das große Herzstück im Erdgeschoss: mit Kreuzgewölben, Gemeinschaftstischen, Livemusik und Platz für bis zu 1.300 Gäste. Das Bräustüberl ist der ruhigere Raum im Obergeschoss, bei Einheimischen beliebt und mit 300 Innenplätzen plus Terrasse ausgestattet.
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Wie viel Zeit sollte ich für den Stopp einplanen?

Für einen kurzen Blick mit einem Getränk reichen meist etwa 45 bis 75 Minuten. Für ein richtiges Essen, Fotos und ein wenig Raumwechsel solltest du eher 1,5 bis 2,5 Stunden einplanen. Wenn du das geführte Bierformat buchst, behandle es eher als größere Stadtaktivität denn als bloßen Tischstopp.
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Lohnt sich der Besuch auch, wenn ich kein Bier trinken will?

Ja. Der Reiz liegt nicht nur im Bier, sondern auch in Architektur, Musik, den unterschiedlichen Räumen und dem Beobachten des Publikums. Wenn dich die Wirtshauskultur in München interessiert, lohnt sich der Ort auch mit Essen oder einem alkoholfreien Getränk.
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Ist das Hofbräuhaus am Platzl für Besucher mit eingeschränkter Mobilität geeignet?

Größtenteils ja. Es gibt einen Aufzug, und barrierefreie Toiletten sind auf jeder Etage vorhanden. Die größere Herausforderung ist der Andrang zu Stoßzeiten; deshalb funktionieren frühere Besuche oder der ruhigere Raum oben meist besser als die volle Abendwelle im Erdgeschoss.
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Kann ich Gepäck mitbringen?

Du kannst zwar mit Taschen hereinkommen, aber es gibt keine Gepäckaufbewahrung. In der Praxis machen größere Koffer den Besuch schnell unhandlich, deshalb ist es deutlich klüger, sie vorher anderswo abzugeben.
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Was ist die einfachste Verbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln?

Für die meisten ist Marienplatz dank U3, U6 und dem S-Bahn-Netz der naheliegendste Ausgangspunkt. Auch Isartor funktioniert gut. Von beiden Punkten läufst du das letzte Stück etwa 500 m zu Fuß.
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Wird im Gebäude noch Bier gebraut?

Nein. Das Brauen am Platzl endete 1896, als sich der Standort in das heutige Wirtshaus verwandelte. Die moderne Hofbräu-Produktion sitzt seit 1988 in München Riem.
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Welche Art von Führung ergibt hier am meisten Sinn?

Wenn du vor allem Kontext suchst, nimm ein geführtes Bierformat, das die Braugeschichte Münchens mit einem Stopp im Hofbräuhaus am Platzl verbindet. Genau dazu passt das aktuelle TicketLens-Inventar. Wenn dir vor allem Atmosphäre und ein Essen wichtig sind, kannst du aber auch sehr gut allein hingehen.
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Allgemeine Informationen

Öffnungszeiten

Das Wirtshaus ist täglich von 11:00 bis Mitternacht geöffnet. Küchenschluss ist um 22:00 Uhr, der letzte Ausschank um 23:30 Uhr.

Für die Stimmung sind auch die Musikzeiten wichtig: In der Schwemme spielt die Musik meist von 12:00 bis 16:00 Uhr und von 18:00 bis 23:30 Uhr; im Bräustüberl gibt es traditionelle Musik in der Regel dienstags bis samstags von 18:00 bis 22:00 Uhr.

Adresse

Hofbräuhaus am Platzl
Platzl 9
80331 München
Deutschland

Anfahrt

Die einfachsten Anlaufpunkte im ÖPNV sind Marienplatz und Isartor; von beiden solltest du etwa 500 m Fußweg durch die Münchner Altstadt einplanen. Mit U3, U6 und dem S-Bahn-Netz ist Marienplatz meist die naheliegendste Wahl. Wenn du mit dem Auto kommst, liegt die offizielle Einfahrt zum Parkhaus am Thomas-Wimmer-Ring 9a.

Barrierefreiheit

Es gibt einen Aufzug, und barrierefreie Toiletten sind auf jeder Etage vorhanden. Die größere Hürde ist meist nicht die Treppe, sondern der Andrang: lange Gemeinschaftsbänke und voller Abendbetrieb können die Schwemme im Erdgeschoss hektisch wirken lassen. Wenn dir ein ruhigerer Ablauf wichtig ist, komm früher oder orientiere dich eher am oberen Bräustüberl.

Gepäck

Im Hofbräuhaus am Platzl gibt es keine Gepäckaufbewahrung. Wenn du mit größeren Taschen durch die Münchner Altstadt unterwegs bist, gib sie am besten vorher anderswo ab. In einem Haus, das von Bänken, Gängen und ständigem Kommen und Gehen geprägt ist, macht das den Besuch spürbar leichter.
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