Von einer Privatsammlung zum Museum im Stadtzentrum
Die Geschichte beginnt 1977, als Theodore Charagionis sich vom Rennsport dem Sammeln alter Autos zuwandte. Anfang der 1990er Jahre wurde daraus ein Museumsprojekt, 1999 begann die Grundstücksbündelung, und im März 2011 eröffnete das Museum im Gebäude des Capitol. Gerade deshalb fühlt sich der Ort bis heute wie eine sehr persönliche Leidenschaft an, die öffentlich geworden ist.
Die Spiralrampe gehört zur Inszenierung
Eines der klügsten Details ist schon der Aufstieg selbst. Während du die Spiralrampe hinaufgehst, beginnt die Geschichte des Rads bereits vor den eigentlichen Galerien, sodass der Museumsbesuch eher wie eine langsame Enthüllung wirkt als wie ein abrupter Einstieg auf nur einer Etage.
Erwarte mehr als nur polierte Oldtimer
Im Inneren reicht die Sammlung vom späten 19. Jahrhundert bis ans Ende des 20. Jahrhunderts und verbindet berühmte Marken mit leiseren Überraschungen. Die offizielle griechische Tourismusseite hebt Autos mit Bezügen zu Paul Newman, Robert Plant und sogar einen Cadillac Seville mit von Gucci gestaltetem Innenraum hervor; genau das macht den Stopp auch dann interessant, wenn du kein ausgesprochener Technikfan bist.
Die alte Werkstatt verleiht dem Museum lokalen Charakter
Wenn du den Teil suchst, der am stärksten in Athen verankert wirkt, lass den Old Car Workshop nicht aus. Diese Rekonstruktion arbeitet mit mehr als 3.000 historischen Objekten, um zu zeigen, wie eine Stadtwerkstatt einst funktionierte, und Familien oder Gelegenheitsbesucher finden hier oft schneller einen Zugang als über detailreiche technische Beschriftungen.