Grafiken, Zeichnungen und Reliefs treffen in dieser Einzelausstellung auf eine Folge von Skulpturen und verfolgen Crofts anhaltendes Interesse an Körper, Maßstab, Raum und Architektur. Der Rundgang lenkt den Blick langsam auf die Schwelle zwischen Fläche, baulichem Element und dreidimensionaler Form.
Diese Ausstellung im Architecture Centre betrachtet Erde als tragfähiges, ethisches und poetisches Baumaterial im zeitgenössischen Portugal. Wissenschaftliche und historische Inhalte, Prototypen und Fallstudien verknüpfen Boden, lokales Wissen und urbane Wiederverwendung mit einer breiteren Debatte über nachhaltiges Bauen.
Diese Gruppenausstellung versammelt Patricia Domínguez, Ines Doujak und Lubaina Himid und versteht Erzählen als kollaborative und politische Praxis. Empfindsame, symbolische und karnevaleske Bildwelten stellen eindeutige Narrative infrage und öffnen Raum für Dialog, Empathie und geteiltes Wissen.
In ihrer ersten Einzelausstellung in Portugal greift Frida Orupabo auf ein Bildarchiv aus kolonialen Beständen, ethnografischen Fotografien, Familienbildern und digitalen Fragmenten zurück. Diese Bildströme nutzt die Ausstellung, um in einem achtteiligen Parcours entlang der Museumsarchitektur das Spannungsverhältnis zwischen Intimität und Gewalt zu erkunden.
Diese ortsspezifische Installation platziert den aufgezeichneten Ruf eines Waldliests in einer Magnolie am Museumseingang und verknüpft die Landschaft von Belém mit Kolonialgeschichte und Migration. Die Arbeit gehört zu Webbs langjähriger Reihe There's No Place Called Home und entfaltet sich über Klang, Ort und historische Dissonanz.
Diese Ausstellung mit Werken von den 1990er Jahren bis heute verfolgt Ângela Ferreiras Auseinandersetzung mit Kolonialismus, Architektur und Widerstand. Installation, Video, Fotografie und Skulptur zeigen, wie koloniale Infrastrukturen und Erzählungen die Gegenwart weiter prägen.
In seiner ersten Ausstellung in Portugal verwandelt Neïl Beloufa das MAC/CCB in eine interaktive Umgebung, in der Besucher zwischen Objekten und Live-Szenen eines Computerspiels navigieren. Das Projekt spielt mit der gezielten Verwirrung von Fiktion und Geopolitik und macht das Publikum zu einem aktiven Teil der Erzählung.
Diese Einzelausstellung zeigt Francisca Carvalhos dichte Bildsprache aus Collagen, Zeichnungen, Mustern, Texten, Malerei und Textilien. Zugleich greift sie ihre Recherchen in Rajasthan und Gujarat auf, insbesondere zu traditionellen Mustertechniken, Naturfarben, Kalamkari, Handdruck und Experimenten mit Glas.
Diese Retrospektive konzentriert sich auf die Zeichnungen von Marisol Escobar und versammelt mehr als hundert Werke seit den 1950er Jahren sowie Skulpturen, Archivmaterial und Filme von Andy Warhol. Die Ausstellung versteht Zeichnung als verbindenden Faden ihrer gesellschaftlichen Anliegen, persönlichen Spannungen und imaginativen Fiktionen.