Von der frühen Idee bis zur Eröffnung 2011
Die Idee eines eigenen Konzerthauses stand bereits 1881 in der öffentlichen Debatte. 1983 erhielt sie eine formale Struktur, 2006 folgten zentrale Vereinbarungen zwischen Staat und Stadt. Der Bau begann 2007, wurde 2008 in der Finanzkrise gestoppt, 2009 wieder aufgenommen und 2011 eröffnet. Das erste Konzert des Iceland Symphony Orchestra in Eldborg fand am 4. Mai 2011 statt.
Designsprache aus Licht und Landschaft
Die visuelle Identität entstand in der Zusammenarbeit von Henning Larsen Architects, Batteríið Architects und dem Künstler Ólafur Elíasson. Die Glasstruktur wurde so entwickelt, dass sie isländisches Licht und wechselnde Wetterlagen aufnimmt – dadurch verändert sich das Gebäude im Tagesverlauf mit dem Himmel über dem Hafen.
In den Sälen: Eldborg, Silfurberg und Norðurljós
Eldborg ist die Hauptbühne mit bis zu 1.734 Sitzplätzen. Silfurberg und Norðurljós ermöglichen flexible Formate für Konferenzen, Festivals und verstärkte Produktionen. Genau diese Saalstruktur macht es möglich, dass Harpa zwischen Orchesterabenden und großen Kongressen wechseln kann, ohne an Profil oder Ablaufqualität zu verlieren.
Auszeichnungen, die den globalen Rang bestätigten
Zu den wichtigsten Auszeichnungen zählen der Mies van der Rohe Award (2013) und der USITT Architecture Award (2018). Für Besucher:innen ist das mehr als ein Gütesiegel, weil es die Vor-Ort-Erfahrung bestätigt: starke Akustik, klare Wegeführung und ein Haus, das funktional ebenso überzeugt wie visuell.